Trauerfeiern

Abschied nehmen. Erinnerungen bewahren.

Wenn ein Mensch stirbt, verändert sich vieles von einem Moment auf den anderen. Neben der Trauer gibt es Entscheidungen zu treffen, Gespräche zu führen und eine Abschiedsfeier vorzubereiten.

In dieser Zeit bin ich für Sie da. Ich höre Ihnen zu, lerne den Menschen kennen, von dem Sie Abschied nehmen, und schreibe aus Ihren Erinnerungen eine persönliche Trauerrede.

Eine Rede, die erzählt, was diesen Menschen ausgemacht hat. Die gemeinsame Momente noch einmal lebendig werden lässt und Raum gibt für Trauer, Dankbarkeit und vielleicht auch für ein Lächeln.

Als freie Trauerrednerin begleite ich Trauerfeiern im Landkreis Roth, in Schwabach, Nürnberg und darüber hinaus.


Jeder Mensch hinterlässt seine eigene Geschichte

Eine Trauerrede muss kein Lebenslauf sein.

Mir ist wichtig, den Menschen hinter den Daten und Stationen seines Lebens sichtbar werden zu lassen: seine Persönlichkeit, seine Eigenheiten, das, was ihm wichtig war, die gemeinsamen Erinnerungen und die Spuren, die er bei anderen hinterlassen hat.

Dafür nehme ich mir Zeit und höre Ihnen aufmerksam zu.

Sie dürfen erzählen, was Ihnen in Erinnerung geblieben ist: die großen Ereignisse genauso wie die kleinen Geschichten aus dem Alltag. Oft sind es gerade diese persönlichen Momente, durch die ein Mensch noch einmal ganz nah wird.

Aus Ihren Erzählungen entsteht eine individuelle Rede, die zum Verstorbenen und zu Ihnen als Familie passt.


So entsteht die Trauerrede

1.
Wir lernen uns kennen

In einem ersten Gespräch klären wir, wann und wo die Trauerfeier stattfindet und was Ihnen für den Abschied wichtig ist.

2.
Sie erzählen

In einem ausführlichen Gespräch erzählen Sie mir vom Leben und von der Persönlichkeit des verstorbenen Menschen.

Ich frage nach Erinnerungen, gemeinsamen Erlebnissen, wichtigen Lebensstationen und den Dingen, die diesen Menschen besonders gemacht haben.

3.
Ich schreibe Ihre Trauerrede

Aus unserem Gespräch entsteht eine persönliche Rede. Dabei geht es nicht darum, ein Leben vollständig nachzuerzählen, sondern darum, ein stimmiges und ehrliches Bild des Menschen entstehen zu lassen.

4.
Ich begleite die Trauerfeier

Am Tag der Abschiedsfeier bin ich rechtzeitig vor Ort, stimme mich bei Bedarf mit dem Bestattungsinstitut ab und begleite Sie verlässlich durch die Zeremonie.

Eine Abschiedsfeier, die zu Ihnen passt

Keine Trauerfeier muss nach einem festen Schema ablaufen.

Gemeinsam können wir überlegen, welche Form des Abschieds zu dem verstorbenen Menschen und zu Ihnen passt.

Neben der Trauerrede können beispielsweise Musikstücke, persönliche Texte, Gedichte, Erinnerungen von Angehörigen oder kleine Rituale Teil der Zeremonie sein.

Wenn Sie sich religiöse Elemente wünschen, spreche ich gerne ein Gebet oder einen Segen. Ebenso selbstverständlich gestalte ich mit Ihnen eine vollständig weltliche Trauerfeier.

Entscheidend ist nicht eine bestimmte Form, sondern dass sich der Abschied für Sie richtig anfühlt.


Was mir bei einer Trauerfeier wichtig ist

Persönlich

Ich möchte den Menschen kennenlernen, um den es bei der Abschiedsfeier geht – mit seiner Geschichte, seinen Besonderheiten und den Erinnerungen, die bleiben.

Einfühlsam

In einem Trauergespräch darf alles seinen Platz haben. Sie bestimmen, was Sie erzählen möchten und was Teil der Rede werden soll.

Ehrlich

Ein Leben besteht nicht nur aus schönen Momenten. Eine gute Trauerrede muss nichts verklären. Sie darf wertschätzend und gleichzeitig authentisch sein.

Verlässlich

Gerade in den Tagen vor einer Beisetzung ist es wichtig, dass Sie sich auf Absprachen verlassen können. Ich begleite Sie von unserem ersten Gespräch bis zur Trauerfeier.


„Ich diene von Herzen den Menschen in dem mir entgegengebrachten Vertrauen.“

Für mich bedeutet dieses Vertrauen, mit den persönlichen Erinnerungen, die Sie mir erzählen, achtsam umzugehen und daraus Worte für einen Abschied zu finden, der dem Menschen gerecht wird.


Trauer und schöne Erinnerungen schließen sich nicht aus.

Vielleicht gab es einen Satz, den dieser Mensch immer wieder gesagt hat. Eine Angewohnheit, über die alle schmunzeln mussten. Eine Geschichte, die innerhalb der Familie schon unzählige Male erzählt wurde.

Auch solche Erinnerungen dürfen in einer Trauerrede ihren Platz finden.

Denn beim Abschied erinnern wir uns nicht nur daran, dass ein Mensch gestorben ist. Wir erinnern uns vor allem daran, wie er gelebt hat.


Häufige Fragen zur Trauerrede

Zwischen einem Todesfall und der Trauerfeier liegen häufig nur wenige Tage. Deshalb versuche ich, Termine für Trauergespräche kurzfristig möglich zu machen.

Für unser Gespräch sollten wir ausreichend Zeit einplanen. In der Regel dauert es etwa eineinhalb bis zwei Stunden. Wichtig ist mir, dass kein Zeitdruck entsteht.

Das besprechen wir individuell. Das Gespräch kann bei Ihnen zu Hause, an einem vereinbarten Ort oder – wenn es für Sie einfacher ist – telefonisch oder per Video stattfinden.

Nein. Gerne bespreche ich gemeinsam mit Ihnen, welche Möglichkeiten es gibt und welche Gestaltung zu Ihnen und zum verstorbenen Menschen passen könnte.

Ja. Durch meinen persönlichen Hintergrund und meine langjährige Tätigkeit als Religionslehrerin kann ich auf Wunsch gerne ein Gebet, einen Segen oder andere christliche Elemente in die Zeremonie aufnehmen.

Eine rein weltliche Trauerfeier ist selbstverständlich ebenso möglich.

Wenn es notwendig oder gewünscht ist, stimme ich den Ablauf gerne mit Ihrem Bestattungsinstitut ab.